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Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland

Hilfe für Bedürftige in der Corona-Krise und für Opfer häuslicher Gewalt

Die Stadtmissionen engagieren sich seit 1848 für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland

Die Corona-Krise und die derzeit geltenden gesellschaftlichen Einschränkungen setzen uns alle höheren Belastungen aus. Besonders leiden aber Menschen, die auf Hilfe angewiesen oder gerade jetzt besonders gefährdet sind: also Obdachlose, in Altersarmut lebende Menschen und Opfer häuslicher Gewalt.

Im Rahmen des Projekts „Hilfe für Bedürftige (Obdachlose, Senioren) in der Corona-Krise und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt“ werden unter anderem Lebensmittel an Bedürftige verteilt und Unterkünfte für Obdachlose sowie für Opfer häuslicher Gewalt angemietet. Hilfe kommt schnell an, wo sie nun am dringendsten benötigt wird.

25 Stadtmissionen in Deutschland
Die evangelischen Stadtmissionen engagieren sich seit 1848 für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland. Ihr Fokus liegt historisch in der Straßensozial- und Wohnungslosenarbeit sowie der Hilfe für Kinder in prekären Familien- und Lebenssituationen. Weitere diakonische Hilfefelder schlossen sich an. In den letzten Jahren sind Altersarmut und Alterseinsamkeit als vornehmlich städtisch-prekäre Phänomene hinzugekommen. Im Bundesverband sind derzeit 25 Stadtmissionen organisiert, die sich gemeinsam und abgestimmt diesen Herausforderungen deutschlandweit stellen.

500.000 Euro für Krisenhilfe!
Um Bedürftigen schnell und unbürokratisch helfen zu können, unterstützen wir den Bundesverband der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland mit einer Summe von 500.000 Euro. Jede der 25 bundesweit angeschlossenen Stadtmissionen bekommt somit die Möglichkeit auf einen Förderbetrag in Höhe von 20.000 Euro – entsprechend ihrer Angebote für die betroffenen Personengruppen. Das alles ermöglichen unsere Teilnehmer, denen wir ganz herzlich danken! Ein krisenfester Postcode Effekt!

Dr. Tobias Kirchhof, Geschäftsführer des Bundesverbands der Evangelischen Stadtmissionen Deutschland: „Es ist zu befürchten, dass sich mit dem Andauern der Pandemie-Maßnahmen die Situation für diese Personengruppen dramatisch verschlechtern wird. Um unsere Unterstützung für diese Menschen so gut wie möglich aufrechtzuerhalten – ohne sie und unsere Mitarbeitenden durch eine Infektion zu gefährden – braucht es in diesen Tagen ein Mehr an Kreativität und Woman- und Manpower, aber auch an Geld. Darum danke ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Deutschen Postcode Lotterie ausdrücklich. Durch Ihre Förderung können wir schnell und wirksam denen helfen, die in besonderem Maß von den Einschränkungen zur Bewältigung der Corona- betroffen sind.“

Fotograf: Jon Adrie Hoekstra

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