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Kinderlachen-Eifel e.V.

Urlaub für Alle

Auf der Insel Usedom stellt das Landschulheim Peenemünde zwei sanierungsbedürftige Bauwagen bereit, die schon bald als Ferienziel dienen sollen.

Ein breites Freizeitangebot und Reisen sind für einkommensschwache Familien kaum zu stemmen – das will der Verein Kinderlachen-Eifel ändern. Dabei steht auch die soziale Förderung im Vordergrund. Kinder und Jugendliche aus wirtschaftlich schwachen Haushalten sollen in das Programm einbezogen werden, von der Entwicklung bis zur Umsetzung.

Dank des Engagements der Teilnehmer der Deutschen Postcode Lotterie plant der Verein das größte Bauprojekt in der jüngeren Geschichte. Auf der Insel Usedom stellt das Landschulheim Peenemünde zwei sanierungsbedürftige Bauwagen bereit, die schon bald als Ferienziel dienen sollen. Zuvor muss allerdings noch einiges getan werden: Das Material muss beschafft werden, zudem sucht der Verein noch Metallbauer, Elektriker und Schreiner, die ehrenamtlich mit anpacken.

Das Projekt 'Urlaub für Alle' wird in Zukunft auf mehrere Standorte in Deutschland ausgeweitet und soll damit auch immer mehr einkommensschwachen Familien die Chance auf gemeinsame Freizeit und Urlaub bieten. Auch für die Ferienbetreuung des Vereins bieten sich die Bauwagen an, zusammen mit Betreuern können Kinder dort während der Schulferien erste spannende Abenteuer erleben und viele neue Freunde kennenlernen. Trotz gesellschaftlicher Unterschiede sollen alle Menschen die gleichen Chancen haben – und das fängt beim Urlaub an.

#3Fragen3Antworten mit Thomas Treptau

Der Verein Kinderlachen-Eifel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen eine schöne Abwechslung vom Alltag zu ermöglichen. Wir haben mit dem Vereinsvorsitzenden Thomas Treptau über das Projekt 'Urlaub für Alle' gesprochen.

Thomas Treptau ist Vorsitzender des Vereins Kinderlachen-Eifel und verantwortlich für das Projekt 'Urlaub für Alle'.

Wofür steht 'Urlaub für Alle'?

"Wir planen und organisieren Freizeiten und Jugendreisen für Kinder im Alter zwischen 5 und 21 Jahren. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Kernaussage unseres Vereins: "Alle fahren mit!" Das bedeutet im Klartext: Wer sich eine Fahrt – aus welchen Gründen auch immer – nicht leisten kann, meldet sich bei uns. Wir versuchen dann zunächst einmal, mit der Fülle an Fördermöglichkeiten den Teilnehmerpreis zu senken. Sollten wir anschließend feststellen, dass das Elternhaus sich diese Freizeit noch immer nicht leisten kann, versuchen wir mit Spenden und Stiftungsgeldern, weitere Minderungen am Preis vorzunehmen. In vielen Fällen übernehmen wir auch den kompletten Teilnehmerpreis."

Was wird dank des Engagements unserer Teilnehmer umgesetzt?

"In wenigen Wochen geht es für viele freiwillige Helfer auf die Insel Usedom, um eines der größten Bauprojekte in der noch jungen Geschichte des Vereins in Angriff zu nehmen: Am Landschulheim Peenemünde werden wir zwei Bauwagen, die wir bereits ausgesucht haben, renovieren und für die Kinder und Jugendlichen äußerst attraktiv gestalten – damit die Ferienfreizeit zu einem echten Erlebnis wird, das sie nicht mehr vergessen werden."

Was ist Ihre Motivation, insbesondere Kindern und Jugendlichen zu helfen?

"Meine Mutter war alleinerziehend und hatte insgesamt vier Kinder. Das war prägend für mich. Ich selber habe als kleiner Junge auch nur über die AWO an Ferienfreizeiten teilgenommen, da sich meine Mutter damals mehr nicht leisten konnte. Hinzu kommt, dass ich Erzieher bin und dieser Job mir so viel Spaß macht, dass ich einen Teil meiner Arbeit auch gerne in der Freizeit fortführe. Letztendlich ist das gesamte Team mit großem Einsatz dabei und es macht uns allen sehr viel Spaß, in dieser tollen Vereinsfamilie zusammenzuarbeiten und Kinder etwas glücklicher zu machen."

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